Energieeffizienz Airpod

Für die Füllung eines Autotanks mit 95 Kubikmeter entspannter Luft und einem Druck von 300 Bar benötigt ein konventioneller Kompressor 65 Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie. Von diesen 65 Kilowattstunden bleiben nur circa 13 kWh nutzbare Energie für den Motor übrig. Umgerechnet bedeutet dies, dass die verbleibende Energie in der Druckluft noch ungefähr 20 Prozent beträgt. Außerdem seien Batterien im Elektromotor zwar effizienter als Druckluft aber diese Batterien seien in Indien fast unbezahlbar. Luftdruckautos brauchen nicht unbedingt eine Tankstellen. Ist keine in der Nähe, tut es auch der Strom aus der Steckdose, wie sie in jeder Garage vorkommt.

Denn im Luftdruckauto lässt sich, wenn nötig, ein tragbarer Kompressor einbauen. Allerdings dauert dieses Betanken zwischen 1,5 und 4,5 Stunden. Für weitere Strecken gibt es eine Hybridversion. Denn in das Luftdruckauto lassen sich auch konventionelle Verbrennungsmotoren integrieren. Gebaut sind die Autos aus geklebtem, glasfaserverstärktem Kunststoff. Der Rahmen aus Aluminium wurde geklebt nicht geschweißt, um die Fertigung zu vereinfachen, heißt es. Getankt wird nur Luft, die an den Tankstellen durch einen mehrstufigen Kompressor komprimiert wird. Diese gepresste Luft wird dann in die tanks der Autos Geleitet. Die Energiekosten liegen insgesamt bei nur 50 Cent pro 100 Kilometer und die Schafstoffemission liegt bei Null. Das 220 Kilo leichte Autos selbst soll zwischen 5000 bis 7000 US-Dollar kosten bezahlbar also für Käufer in Schwellenländern wie Indien.

Der MDI-Prototyp Airpod wird mit Luft betrieben und sendet daher keine Schadstoffe aus. Dazu muss der Wagen komprimierte Luft tanken. Diese komprimierte Luft besitzt Energie, die dann einen Motor ähnlich antreibt wie es bei herkömmlichen Automobilen der Fall ist. Der Airpod besitzt dafür lediglich einen Tank für komprimierte Luft als Energiespeicher. Diese treibt einen Motor an, der nicht viel anders funktioniert als ein konventioneller Kolbenmotor mit vier Zylindern. Nur muss die Energie hier nicht durch Verbrennung fossiler Brennstoffe zugeführt werden, sondern ist bereits in der komprimierten Luft gespeichert.

Die Luft wird in die Zylinder geleitet und dehnt sich aus, wobei sie den Kolben herunterdrückt dieser Schritt wird viermal wiederholt. Schließlich ist die Luft durch den Druckabfall auf bis zu minus 15 Grad gekühlt und wird aus dem Auspuff geleitet. Das Auf und Ab der Kolben sorgt für den Antrieb der Räder so wie beim normalen Auto. Zudem seien die Druckluftautos technisch so einfach und überschaubar aufgebaut, dass auch ungeschulte Menschen sie warten könnten. Und auch das sei das Richtige für Indien, und andere Schwellen und Entwicklungsländer. Dennoch behauptet jetzt auch der indische Autohersteller Tata, die Technologie sei in seinen Autos getestet worden und zwar so erfolgreich, dass in den nächsten Jahren die Autos für Indiens Ballungszentren serienmäßig in Produktion gehen sollen

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